Fachklinik Prinzregent Luitpold

Asthma

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. In Deutschland sind etwa zehn Prozent der Kinder betroffen. Bei nahezu 70 Prozent von ihnen zeigt sich diese Lungenkrankheit vor dem fünften Lebensjahr. Während der Reha sollen die Betroffenen einen besseren Umgang mit ihrer Erkrankung erlernen, so dass sie anschließend in ihren normalen Alltag zurückkehren und daran möglichst ohne Einschränkungen teilhaben können.

Die Vermittlung der Inhalte und ein problembezogenes Verhaltenstraining erfolgt in homogenen Altersgruppen über verschiedene Schulungstermine verteilt. Diese Gruppenschulungen werden durch das interdisziplinär zusammengesetzte Teamdurchgeführt.

Ziel der stationären Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit Asthma ist das Erlernen eines korrekten Umgangs mit der Erkrankung im Alltag. Dies wird zum einen erreicht durch eine intensive Schulung, zum anderen durch das tägliche Umsetzen des Erlernten im Reha-Alltag.

Die körperliche Fitness steigern

Chronisch kranke Kinder und Jugendliche haben oft durch erlebte Misserfolge den Spaß am Sport verloren. Unsere engagierten Therapeuten und Sportlehrer verstehen es, alle Kinder und Jugendlichen während ihres Aufenthalts bei uns wieder zu motivieren. Wir versuchen, bei ihnen durch ein abwechslungsreiches Sportprogramm wieder die Freude an der Bewegung zu wecken und dauerhaft Lust daran zu vermitteln. Wir wollen aus kranken Kindern keine Hochleistungssportler machen, fördern jedoch durch eine ganz individuell abgestimmte Sporttherapie, die an die entsprechende Schwere der Erkrankung angepasst wird, vorhandene Fähigkeiten und zeigen somit den Patienten, was sie trotz ihrer Krankheit leisten können. Das neu erlangte Selbstwertgefühl und die verbesserte körperliche Fitness haben auch einen positiven Effekt auf das Bewegungsverhalten im Alltag nach der Reha.

Bewegung und Entspannung

Diese beiden Komponenten spielen in der Asthmatherapie wichtige Rollen. Nur wer körperlich fit ist und weiß, wie und wann er sich richtig belasten aber auch entspannen muss, wird seine Erkrankung in den Griff bekommen

 

Eine asthmaspezifische Diagnostik in der Rehabilitation (z.B. Lungenfunktion) ermöglicht die Erfassung des Schweregrades und der Ausprägung der Erkrankung unter alltagsnahen Bedingungen. Die bisherige medikamentöse Therapie wird überprüft und ggf. optimiert. Neben der umfangreichen Asthmaschulung über alle relevanten Bereiche der Erkrankung ist die Atemtherapie von großer Bedeutung, in der praktische Übungen zur atemerleichternden Körperhaltung durchgeführt werden. Neben dem spezifisch auf die Erkrankung abgestimmten Asthmasport werden noch weitere körperliche Aktivitäten wie z.B. Wandern, Schwimmen, Nordic Walking oder im Winter Langlauf angeboten. Mit regelmäßigen Peakflow-Kontrollen wird die Atemfunktion im Rehaverlauf überwacht.

 
  • Besserer Umgang mit dem Asthma durch gezielte altersgerechte Schulungen
  • Individuell auf den Patienten ausgerichtete Diagnostik und medikamentöse Therapie und damit verbundene Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Unterstützung und Beratung beim Krankheitsmanagement
  • Entwicklung von Krankheitseinsicht, Krankheitsakzeptanz und Krankheitsbewältigungsstrategien
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Verbesserung der eingeschränkten Lebensqualität
  • Integration in den normalen Alltag
 
 

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